1962 Schacht 8: Tieferteufen bis zur 9. Sohle. „Unser-Fritz“: Durchschlag 9. Sohle zwischen Schacht 3 und Schacht 5.
1963 Schacht 9: Tieferteufen. Hauptfördersohle : 9. Sohle. Durchschlag auf der 9. Sohle mit „Unser-Fritz“. Schacht 1 und 4 UF: Tieferteufen bis zur 8. Sohle.
1964 Schacht 1: Tieferteufen. Schacht 9 bis 9. Sohle geteuft. UF Schacht 1 bis 8. Sohle und Weiterteufen. Verfüllung Schacht Hibernia 3 nach Abbaueinstellung im Pachtfeld Hibernia.
1965 Schacht 1 erreicht die 9. Sohle. Schacht 9: Ansetzen 9. Sohle = 1103 m (- 1055 m). Endteufe = 1135 m. UF Schacht 1 bis 9. Sohle geteuft. Berechtsame: 13,9 km². 2.175.528 t (6029 Beschäftigte).
1966 Schacht 4: Tieferteufen. Hängebank Schacht 9 wird für 2.000 Liter-Wagen umgebaut. Consolidation 3 - 4 - 9 bekommt eine neue Wäsche. Am Haupteingang wird eine Fahrradwache gebaut. 29.06.1966 Schachtanlage „Unser-Fritz“ Schlagwetterexplosion (7 Tote).
1967 Schacht 1 - 6: 30.09.1967 Fördereinstellung und Kohlen unter Tage zum Zentralförderschacht 9, gleichzeitig Stilllegung Kokerei Consolidation 1 - 6 und 3 - 4 - 9. Schacht 4 bis zur 10. Sohle geteuft. Stilllegung des Tagesbetriebes „Unser-Fritz“ 1 - 4.
1968 Schacht 2: Tieferteufen als Blindschacht bis zur 10. Sohle. Auswechseln der elektrische Fördermaschine Schacht 4.
1969 Schacht 6: Tieferteufen und Ansetzen 10. Sohle = 1115 m (- 1067 m). Wiederaufnahme der Seilfahrt an Schacht 4 „Unser-Fritz“ (1013 m).
1970 Verstärkte Aus- und Vorrichtung der 10. Sohle. 2.148.133 t (4480 Beschäftigte).
1971 Auffahrung der 10. Sohle von Schacht 1 - 6 nach 3 - 4 - 9 mit einer Tunnelbohrmaschine. Übernahme Südfeld der stillgelegten Schachtanlage Graf Bismarck. Bildung einer Werksdirektion mit der Schachtanlage Pluto, jedoch weiter getrennte Bergwerke.
1973 Schacht 3: Tieferteufen bis 10. Sohle.
1974 Abbruch des Malakow-Förderturmes von Consolidation Schacht 3. 22.8.1974 Grundsteinlegung für den neuen Beton-Förderturm über Consolidation Schacht 3.
1975 Sprengung der Kohletürme der ehemaligen Kokerei Consolidation 1-6 zur Schaffung von Lagerraum für die Zentralisierung der Lagerhaltung des gesamten Bergwerks Consolidation auf der Schachtanlage 1-6 Herbst 1975: Abriss der Wäsche und Aufbereitungsanlage der Schachtanlage 1-6. Es war ein Meilenstein in der Geschichte der Abrisstechnik. Erstmals wurde ein Gebäude dieser Größe von oben mit Maschinenkraft abgetragen. 2.139.672 t (4640 Beschäftigte).
1976 01.04.1976 Der neue Förderturm über Consolidation Schacht 3 wird fertig gestellt. Übernahme des Baufeldes und der Schächte 2 - 3 - 4 - 7 der stillgelegten Schachtanlage Pluto. Hauptfördersohle: 9. Sohle = 950 m. Schacht 4 bis 8. Sohle = 810 m. Baufelder miteinander durchschlägig.
1977 Schacht 5 Pluto: Verfüllung. Durchschlag „Unser-Fritz“ mit Schacht Emschermulde 1 der Schachtanlage Ewald auf der 10. Sohle. Aufgabe Consolidation Schacht 1. Gesamtanlagen: Consolidation 3 - 4 - 9, 6, 7, 8, „Unser-Fritz“ 1 - 4, 2 - 3 , 5, Pluto 2 - 3 - 4 - 7. Der Umbau und die Neugestaltung der Schachtanlage Consolidation findet ihren Abschluss.
1978 Förderaufnahme im umgebauten Zentralförderschacht Consolidation 3. Hauptfördersohlen: 9. Sohle = 983 m und 10. Sohle = 1110 m. 3.100.000 t (5012 Beschäftigte).
1980 Durchschlag mit der Schachtanlage Nordstern auf der 9. Sohle. Schacht Emschermulde 2 wird Zentralwetterschacht nach Durchschlag auf der 10. Sohle mit der Schachtanlage Consolidation. Abbau im Feld Wilhelmine Victoria (Schächte 1 – 4 bis 8. Sohle 928 m für Wetterführung offen und durchschlägig mit Consolidation). Baufeld : 18,9 km². 2.621.851 t (5744 Beschäftigte). Erste Romwallfahrt des Consol-Orchesters mit Ruhrbischof Dr. Franz Hengsbach.
1982 Aufgabe der Schächte „Unser-Fritz“ 2 und Pluto 4. Hauptfördersohle: 10. Sohle = 1110 m .
1983 Stilllegung der Kokerei Consolidation 3 - 4 - 9. 2.543.966 t (5229 Beschäftigte).
1984 Schacht 6: Streb- und Streckenbruch (5 Tote). Schacht 8 = Oberschuir aufgegeben und Tagesan-lagen verkauft. Schacht 4 „Unser-Fritz“: Tieferteufen bis 10. Sohle. 10. Sohle: Auffahrung Verbindungsstrecke nach Schachtanlage Nordstern-Zollverein. Anlagen: Schächte Consolidation 3 - 4 - 6 - 7 - 9, „Unser-Fritz“ 1 - 3 - 4 - 5, Pluto 2 - 3 - 7.
1985 Durchschlag mit der Schachtanlage Nordstern-Zollverein. Die Kokerei Consolidation 3 - 4 - 9 wird abgerissen. 2.688.994 t (4452 Beschäftigte).
1987 01.01.1987 Übernahme der Förderung unter Tage von der Schachtanlage Nordstern. Gesamtförderung Schachtanlagen Consolidation-Nordstern (ca. 15.000 t / Tag). Auffahrung der 11. Sohle = 1210 m (-1162 m), Anschluss zur 10. Sohle über einen Förderberg, gleichzeitiges tieferteufen Schacht 9. 3.379.048 t (6640 Beschäftigte).
Verbundanlage Consolidation - Nordstern
1988 Schacht 9 bis 11. Sohle geteuft = 1240 m Endteufe. 01.06.1987 Verbund zur Schachtanlage Consolidation – Nordstern. 01.06.1988: Entstanden durch den Verbund der Schachtanlagen Consolidation – Nordstern. Schachtanlagen: Baufeld Consolidation / Pluto :Consolidation 3 - 4 - 9 (Förderanlage, Schacht 9 bis 11. Sohle) 6 und 7. „Unser-Fritz“ 1 - 4 , 3 und 5. Pluto 2 - 3 - 7. Hauptfördersohle: 10. Sohle = 1103 m (-1060 m)Ausrichtung: 11. Sohle = 1210 m (-1167 m). Baufeld Nordstern: Nordstern 1 - 2, 3 - 4. Hauptfördersohle: 12. Sohle = 1040 m (-1000 m). 13. Sohle = 1316 m (-1276 m). Förderung unter Tage nach Consolidation 3 - 4 - 9. Mathias Stinnes 5 bis 9. Sohle = 1007 m (-966 m). Grubenfeld: 51 km². Max. Förderung : 3.430.923 t (5638 Beschäftigte).
1990 Schacht Mathias Stinnes 5 : Herrichten für zentrale Wasserhaltung (Bereich Essen-Nord, Bottrop und Gladbeck). Abwerfen Baufelder Bismarck-West, „Unser-Fritz“ und Pluto 7. Stilllegung Wetterschacht Nordstern 2. Aufgabe Schächte Nordstern 3, „Unser-Fritz“ 5. 2.417.106 t (4268 Beschäftigte).
1991 Inbetriebnahme Schacht Mathias Stinnes 5 für zentrale Wasserhaltung. 2.632.410 t (3220 Beschäftigte).
1993 11.02.1993: Stilllegung Baufeld Nordstern. 01.06.1993: 2 Durchschläge mit der Schachtanlage Hugo. 01.10.1993: Verbund zu Hugo-Consolidation. 30.11.1993: Letzte Schicht auf der Schachtanlage Consolidation. Das bisher aufnehmende Bergwerk Consolidation wird nun von dem Bergwerk Hugo aufgenommen. Damit endet die Selbstständigkeit des Bergwerkes Consolidation und es wird mit dem Namen Bergwerk Hugo-Consolidation benannt. 01.10.1993: Entstanden durch den Verbund der Schachtanlagen Hugo und Consolidation-Nordstern. Schachtanlagen: Baufeld Nord:Hugo 2 - 5 - 8 (Förderanlage, in den Schächten 2 und 8). Hauptfördersohle: 9. Sohle = 1180 m (-1131 m). Hugo 1 - 4: Bis 9. Sohle = 1183 m (-1131 m). Hugo 6 = Ost: Bis 7. Sohle = 940 m (-884 m). Hugo 7 = Nord: Bis 7. Sohle = 943 m (-882 m). Emschermulde 2: Bis 9. Sohle = 1142 m (-1100 m). Baufeld Süd : Consolidation 3 - 4 - 9: Bisherige Förderanlage. Hauptfördersohle: 10. Sohle = 1103 m (-1060 m). Schacht 9: Bis 11. Sohle = 1210 m (-1167 m). Schacht 6 und Schacht 7. Mathias Stinnes 5: Zentrale Wasserhaltung bis 9. Sohle = 1007 m(-976 m). 01.10.1993: Fördereinstellung, Kohlen unter Tage zur Schachtanlage Hugo. Stilllegung und Verfüllung der Schächte Nordstern 1 - 2, Nordstern 3 und Pluto 2 - 3. Außerbetriebnahme der Schächte „Unser-Fritz“ 3 und 4. Grubenfeld: 58,2 km². Baufeld: 36,8 km². 4.129.918 t (5314 Beschäftigte).
1994 Nordstern Schacht 4: Verfüllung.
1995 2.546.661 t (3537 Beschäftigte).
1996 Stilllegung Baufeld Süd mit allen Schächten von Consolidation. Jahresende: Verfüllung aller Schächte der Schachtanlage Consolidation.
1997 01.07.1997: Verbund zur Gesamtschachtanlage Ewald - Hugo.
Das Bergwerk Consolidation gehört der Geschichte an.
1997 Gründung des Initiativkreis Bergwerk Consolidation e. V.

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