1886 Schacht 3: Tieferteufen und Ansetzen 5. Sohle = 541 m (-493 m). Durchschlag aller Schachtanlagen auf der 5. Sohle. Schacht 2: 24.09. Kohlenstaubexplosion (55 Tote).
1888 Neue Anlage von Luftkompressoren. Schacht 3
1889 Gewerkenversammlung beschließt Verkauf des Vermögens an Aktiengesellschaft mit 16.000.000 Mark Grundkapital. Generalversammlung zur Festsetzung der Satzung und zur Wahl des ersten Aufsichtsrates. Erster Streik auf Consolidation. Der Malakowturm über Schacht 3 erhält ein Stahlgerüst.
1890 Schacht 3: Fertigstellung der ersten Kokerei auf Consolidation, bestehend aus 2 Batterien mit 20 bzw. 30 Öfen. Erste mechanische Streckenseilförderung auf Consolidation im Oberbergamtsbezirk. Beitritt zum Kokssyndikat. 949.264 t (2905 Beschäftigte).
1891 Schacht 1: Ansetzen 6. Sohle = 642 m (-594 m). Beitritt zur Zechen-Gemeinschaft
1892 Schacht 2: Ansetzen 6. Sohle = 640 m (-594 m). Beitritt zum Kohlensyndikat.
1893 Schacht 5 = Fritz (nördlich von Schacht 3) Tieferteufen.
1894 Schacht 5 erreicht bei 156 m das Karbon, er wird in Schacht 4 umbenannt. Der ursprüngliche Schacht 4 wird als Wetterschacht benutzt und bekommt die Bezeichnung Schacht 5.
1895 Schacht 4: Ansetzen 6. Sohle = 645 m (-597 m). Kokerei I mit Nebengewinnung errichtet. 1.096.109 t (3595 Beschäftigte).
1896 Schacht 4: Förderbeginn. Einrichtung einer Familienkrankenkasse. August 1896 Errichtung einer Bergbau-Versuchsstrecke in der Bergehalde nordöstlich von Schacht 3. Betreiber ist die Westfälische Berggewerkschaftskasse Bochum.
1897 Schacht 6: Tieferteufen (neben Schacht 1). Tieferteufen Wetterschacht 5. Teerkokerei II errichtet. Elektrische Kraftübertragungs-Anlagen eingerichtet.
1898 Wetterschacht 5: Ansetzen 3. Sohle = 333 m. Schacht 6 wird bis 5. Sohle abgeteuft. Schacht 1 wird Wetterschacht.
1899 Schacht 6: Förderbeginn. Schacht 3: Tieferteufen bis zur 6. Sohle. Neue Kohlenwäsche auf Consolidation Schacht 1 erbaut.
1900 Schacht 6: Tieferteufen Schacht 6 bis 6. Sohle. Umbau des Fördermaschinenhauses von Consolidation Schacht 3. 1.539.312 t (5244 Beschäftigte).
1901 Schacht 3 Consolidation erreicht 643 m Teufe und die 6. Sohle wird angesetzt. 7.3.1901 Schlagwetterexplosion ( 18 Tote ). Verfügungsfonds zum Ankauf von Grubenfeldern errichtet.
1902 Weiterteufen Schacht 3 und Ansetzen 7. Sohle = 744 m (-696 m) jedoch noch keine Ausrichtung. Teufbeginn Wetterschacht 7 (neben Schacht 2). Feldertausch mit Anlage „Unser-Fritz“. Teerkokerei III auf Schacht 3 - 4 erbaut.
1903 Wetterschacht 7 ab 4. Sohle in Betrieb. Das Füllort von Schacht 3 auf der 7. Sohle ist fertig. Der Abbau erfolgt zu dieser Zeit zwischen der 5. und 6. Sohle.
1904 Das Maschinenhaus für eine elektrische Kraftzentrale wird gebaut, etwa auf dem Grund des ehemaligen Hofes Stäffling.
1905 Wetterschacht 7 erreicht 6. Sohle. Gasmaschinenzentrale Schacht 3 - 4 erbaut.
1906 Teufbeginn Wetterschacht 8 = Oberschuir im südwestlichen Feld (Gelsenkirchen Feldmark). Tieferteufen Wetterschacht 5 bis 4. Sohle. Generalversammlung genehmigt Erwerb von Kuxen. Beschluss zum Abbau der Schacht- und Kirchensicherheitspfeiler mit Spülversatz.
1907 Schacht 6 : Ansetzen 7. Sohle = 748 m (-700 m) im Gesenk. Wetterschacht 8 : Durchschlag mit 3. Sohle. Tieferteufen Schacht 7 und Ansetzen 7. Sohle = 742 m (-696 m). Baubeginn von Arbeiterhäusern.
1908 Wetterschacht 8 bis zur 5. Sohle = 553 m (-507 m) in Betrieb. Schacht Consolidation 3 bekommt ein Dampfkabelhaus.
1909 Schacht 1: Tieferteufen bis 7. Sohle.
1910 Auf den Schachtanlagen Consolidation müssen erstmals 13 Feierschichten eingelegt werden. 1.660.780 t (6750 Beschäftigte).
1911 Die Streben des Fördergerüstes von Consolidation Schacht 4 müssen verstärkt werden. Übernahme der Bürgschaft für eine Anleihe der Gewerkschaft Fürst Leopold von 12.000.000 Mark.
1912 Schacht 2: Tieferteufen bis 7. Sohle. Auf der Schachtanlage Consolidation 3 - 4 wird ein Speiseraum (Kantine) für Belegschaftsmitglieder gebaut. Teerkokerei II Ost wird erbaut. Erhöhung des Aktienkapitals auf 20.000.000 Mark.
1913 Wetterschacht 8 : Tieferteufen bis 6. Sohle. 1.954.523 t (7020 Beschäftigte).
1914 Schachtanlage Consolidation 1 - 6: Ausrichtung der ersten Teilsohle auf der 8. Sohle im Unterwerksbau.
1915 Teufbeginn Schacht 9: Lage nordöstlich von den Schächten 3 - 4. 1.457.902 t (5349 Beschäftigte).
1917 Tieferteufen Schacht 6. Wegen des ersten Weltkrieges wurden die Teufarbeiten an Schacht 9 eingestellt.
1918 Weiterteufen Schacht 9. Neuer Kaminkühlturm nahe der Bismarckstraße wird errichtet.
1919 Schacht 6 bis 7. Sohle tiefergeteuft.
1920 1.652.248 t (8289 Beschäftigte).
1921 Schacht 9 bis 7. Sohle geteuft. Schacht 7 Ansetzen 8. Sohle = 871 m (-825 m) im Gesenk. Das Doppelstrebengerüst über Consolidation Schacht 9 errichtete die Firma Orange aus Gelsenkirchen. Bauschein für das südliche Fördermaschinenhaus Consolidation Schacht 9 mit Friktions-Dampfkabelgebäude. Erste Druckluft-Abbauhämmer und erste Schrämmaschine auf Consolidation 3 - 4 - 9.
1922 Wetterschacht 8 bis 7. Sohle = 742 m abgeteuft. Schacht 9 jetzt Hauptförderschacht, Förderbeginn ab 7. Sohle. Südliche Fördermaschine Schacht 9 bekommt eine Zwillings-Dampffördermaschine (mit Koepescheibe) der Firma Friedrich-Wilhelm-Hütte in Mühlheim/Ruhr. (Zylinder-Durchmesser = 1100 mm, Hub = 1800 mm). Consolidation und „Unser-Fritz“ arbeiten jetzt beide auf Rechnung der Mannesmannröhren-Werke Düsseldorf. „Unser-Fritz“ jedoch noch selbstständig.
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