Wem gehört Consol 3/4/9 heute?

Das Gelände des ehemaligen Bergwerkes Consolidation 3/4/9 hat mittlerweile mehrere Besitzer.
Die für unseren Verein wichtigen sind die, die im „Kulturgebiet Consol“ mitarbeiten:

Schacht 4 und sein Fördermaschinenhaus gehören der Stadt Gelsenkirchen.
Im ehemaligen Maschinenhaus befindet sich das Musikprobenzentrum C4
http://www.consol4.de/

Das Consoltheater im ehemaligen Lüftermaschinenhaus von Schacht 4 gehört sich selbst.
http://www.consoltheater.de/

Schacht 9 und seine beiden Fördermaschinenhäuser gehören der Industriedenkmalstiftung. Diese hat die Maschinenhäuser an die Stadt Gelsenkirchen vermietet, da diese auf dem ehemaligen Bergwerk das Konzept des „Kulturgebiet Consol“ etabliert hat, in dem das nördliche Maschinenhaus von Schacht 9 mit der Kunstinstallation Werner Thiel und das südliche, von uns betreute, mit der großen Dampf-Fördermaschine und der Bergbauausstellung einen wichtigen Baustein bilden.
Die Stiftung bleibt aber verantwortlich „für Dach und Fach“ und bietet auf dem Consolgelände auch Führungen an, ergänzend zu den von Stadt Gelsenkirchen in der Thiel-Ausstellung und dem IBC e.V. im südlichen Maschinenhaus angebotenen Besichtigungsmöglichkeiten und Fördermaschinenvorführungen. Stadt GE und Industriedenkmalstiftung sind also gewissermaßen die Auftraggeber für die Tätigkeiten des IBC e.V. auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerkes. Die Stadt Gelsenkirchen muss man hier wohl nicht extra vorstellen, die Stiftung allerdings ist noch nicht so berühmt und sei hier mit einem von ihr selbst zur Verfügung gestellten Text kurz vorgestellt:

Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur

In Deutschland engagieren sich über 500 Stiftungen für die Pflege von Denkmalen.
Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, die 1995 vom Land Nordrhein-Westfalen und der RAG Aktiengesellschaft gegründet wurde, ist bundesweit die einzige Stiftung, die sich explizit der Erhaltung von hochrangigen Industriedenkmalen widmet. Ihre Aufgabe besteht darin, historische Industrieanlagen für die Nachwelt zu bewahren, sie zu sichern, wissenschaftlich zu erforschen, öffentlich zugänglich zu machen und einer neuen, denkmalgerechten Nutzung zuzuführen.

Derzeit betreut die Industriedenkmalstiftung 12 Standorte in Nordrhein-Westfalen mit bedeutenden Monumenten der Montanindustrie. Neben Malakowtürmen, Fördergerüsten, Maschinen- und Schachthallen gehört die Kokerei Hansa in Dortmund aus den 1928-30er Jahren dazu. Hier betreibt die Stiftung seit 1997 ihre Geschäftsstelle.
Die manchmal sperrigen Monumente des Industriezeitalters sind auf die Akzeptanz und die Unterstützung durch die Städte und die Bevölkerung vor Ort angewiesen. Vor diesem Hintergrund ist die Kooperation der Stiftung mit Fördervereinen von großer Bedeutung. Die Vereine tragen wesentlich zur Belebung der Standorte bei, indem sie Industriegeschichte vor Ort vermitteln, die Denkmale betreuen, Besucher begleiten, "Tage der offenen Tür" veranstalten oder explizit die Arbeit der Industriedenkmalstiftung unterstützen.

Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur

Emscherallee 11
D-44369 Dortmund
Fon +49(0)231-931122-0
Fax +49(0)231-931122-10
info@industriedenkmal-stiftung.de
www.industriedenkmal-stiftung.de

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